Bereits im 5. Jahrtausend v. Chr. sollen die Ägypter aus verschiedenen Getreidesorten ein besonderes Fladenbrot zubereitet haben. Der Getreidebrei wurde auf Steinplatten ausgebreitet und an der Sonne getrocknet bzw. am Feuer geröstet. So entstand ein Fladenbrot, das etwas lockerer war: Man hatte die erste Stufe der Sauerteiggärung entdeckt. Eine gezielte Sauerteiggärung wurde allerdings erst um 80 n. Chr. beschrieben. Das vorherrschende Getreide in Nord- und Mitteleuropa war der Roggen. - Weißes Brot als "Herrenbrot"
Den Trend zu helleren und feineren Mehlen gab es schon im römischen Weltreich. Bei uns setzte es sich erst im 16. Jahrhundert durch. Das weiße Brot blieb dem Adel vorbehalten und damit auch die Begleiterscheinungen: Verstopfungen und Darmträgheit. Die Französische Revolution schaffte Gleichheit und weißes Brot wurde zur Volksnahrung. - Backhefe als Teiglockerungsmittel
wurde im 19. Jahrhundert entdeckt. Daraus wurden feinere, hellere und großvolumigere Gebäcke kreiert, wie sie auch heute noch sehr begehrt sind.

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